Massagen

Die Massage gehört zu den ältesten und einfachsten Heilmethoden. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer setzten die Massage therapeutisch ein. Sowohl in der jahrtausende alten Traditionellen Chinesischen Medizin als auch im Ayurveda (klassische indische Heilkunst) spielt sie eine wichtige Rolle.

Im Westen wurde die Massage jahrhundertelang mit Sünde und Sinnlichkeit assoziiert. Erst Ende des 19. Jahrhunderts verhalf ihr der schwedische Turner Henrik Ling zu neuem Ansehen.

Heute wird sie weltweit angewandt, um das Wohlbefinden zu steigern. Verschiedenen Studien zufolge wirkt sie günstig auf den Kreislauf, den Muskeltonus, die Verdauung und ist ent­spannend.

Die Berührung, die erste sinnliche Erfahrung der Menschheit, ist die direkteste Verbindung zwischen Seele und Körper. Die Haut als unser größtes Sinnesorgan besitzt Millionen von Rezeptoren, das auf Wärme, Kälte und Druck reagiert.

Durch die Massage wird die Ausschüttung natürlicher Endorphine angeregt, die schmerzstillend wirken. Eine kraftvolle Massage kann sich direkt auf bestimmte Körpersysteme auswirken, die für Puls, Blutdruck, Atmung, Verdauung und Schmerzen verantwortlich sind. Sobald der Kreislauf angeregt wird, erhöht sich die Sauerstoffzufuhr und die Nährstoffversorgung der Haut und des Körpergewebes. Dadurch wird dem Lymphsystem das Ausscheiden von Abfallstoffen erleichtert, die sonst in Gelenken und Muskeln zu Schmerzen und Steifheit führen könnten. Durch die Massage nimmt auch die Anspannung der Muskeln ab, wodurch sich Mobilität und Flexibilität erhöhen.

Eine Massage wirkt aber auch auf die Seele beruhigend und kann dadurch dazu beitragen, Stress und Angst abzubauen.