Lauftraining (Jogging)

Das Wort Jogging stammt vom englischen Verb „to jog“ und bedeutet wörtlich übersetzt „trotten“. Gemeint ist damit ein gemächlicher Dauerlauf, der die Ausdauer des Läufers steigert.

Der US-amerikanische Läufer Bill Bowerman lernte das Jogging 1962 bei einem Besuch in Neuseeland kennen und importierte die Idee in die USA, von wo aus sich die Jogging-Bewegung in der ganzen Welt verbreitete.

Regelmäßiges Joggen kann die Ausdauer steigern sowie die körperliche Belastbarkeit und das Herz-Kreislauf-System stär­ken. Außerdem berichten Läufer, dass sie dabei „den Kopf frei bekommen“, es sich also stressabbauend auswirkt. Jogging kann auch unterstützend beim Abnehmen wirken, da pro Stunde ca. 700 kcal verbraucht werden. Allerdings bedeutet Joggen auch eine hohe Belastung für Sehnen, Bänder und Gelenke.

Deshalb geht in unserer Klinik der Teilnahme an dem Lauftraining eine eingehende ärztliche Unter­suchung voraus incl. einem Belastungs-EKG. Erst, wenn der Arzt „grünes Licht“ gegeben und der opti­male Trainingspuls ermittelt wurde, geht es mit unserer Lauftrainerin, Nadja Schöttler, in Wald und Dünen. Ausgestattet mit einem passenden stoßdämpfenden Laufschuh, einer Pulsuhr und ggf. Funk­tions­wäsche beginnt die Gruppe in der Regel mit einem Intervalltraining, damit möglichst bei allen Teilnehmern Muskelkater, Knochenhaut- und Sehnenentzündungen vermieden werden.

Das Ziel der Laufgruppe ist es, jeden Patienten in seiner individuellen Leistungsfähigkeit zu fördern, so dass er schnelle Erfolgserlebnisse hat. Dadurch kann sich Spaß am Laufen entwickeln, was die Basis für die Motivation sein kann, auch zu Hause weiterhin zu joggen.